Kärnten und seine berühmten Persönlichkeiten

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Beim Bundesland Kärnten denken die meisten wohl an das türkisblaue Glitzern der Seen oder an die schönen, fast schon mediteranen Altstädte. Doch unsere Landeshauptstadt hat zudem eine Reihe an berühmten Persönlichkeiten hervorgebracht. Egal ob Musiker Udo Jürgens, Literatin Ingeborg Bachmann oder Schriftsteller Robert Musil: Sie alle wurden hier geboren. Wir haben uns ihre Biografie und ihr Schaffen einmal näher angesehen.

Das Ausnahmetalent Robert Musil

Der Schriftsteller Robert Musil wurde am 6. November 1880 in Kärnten geboren. Lange verweilte die Familie jedoch nicht hier. Er wuchs in Oberösterreich auf. Im Laufe seines Lebens führten ihn seine Wege nach Brünn, Berlin, Wien und Genf. In seinem bewegten Leben sticht das Werk „Der Mann ohne Eigenschaften“ besonders hervor. Der Roman ist heute in der deutschsprachigen Literatur fest verankert. Zudem ist sein Hauptwerk in mehr als 50 Sprachen übersetzt worden und gilt als Schlüsselbeitrag zur Weltliteratur des 20. Jahrhunderts. Das Robert-Musil-Museum befindet sich in der Bahnhofstraße und ist sein Geburtshaus.

Musiklegende Udo Jürgens

Udo Jürgens war einer der kommerziell erfolgreichsten Unterhaltungskünstler im deutschsprachigen Raum. Er wurde am 30. September 1934 in Kärnten geboren. In seiner fast 60-jährigen Gesangskarriere bewegte er sich zwischen Schlager, Chanson, Popmusik und Jazz. 1966 gewann Udo Jürgens als erster den Eurovision Song Contest mit seinem Hit „Merci Chérie“. Der berühmte Entertainer komponierte mehr als 100 Lieder und veröffentliche außerdem 50 Alben. Er starb 2014 in der Schweiz im Alter von 80 Jahren.

Ingeborg Bachmann

Die berühmte Literatin wurde am 25. Juni 1926 in der Landeshauptstadt geboren. Die Schriftstellerin besuchte hier die Volksschule und das Ursulienengymnasium, bevor sie zum Studieren nach Innsbruck, Graz und Wien ging. Sie verfasste Lyrik, Prosa und auch Hörspiele. Ihr zu Ehren ziert ihr Gesicht unsere Hauswand. Berühmte Werke sind zum Beispiel „Der gute Gott von Manhatten“, „Die gestundete Zeit“ oder „Das dreißigste Jahr“. Oft behandelte die Autorin den Krieg und die Nachkriegszeit. Darüber hinaus thematisierte sie auch die Gefühle und Probleme zwischen Männern und Frauen.

Fotocredit: Media Pixelpoint © Wolfgang Handler